Mittwoch, 2. Dezember 2009

CRU + 7

Mit für die Tagespresse unanständig grosser Verzögerung hat die NZZ in völliger Missachtung des Gebots der Ausgewogenheit und Sachlichkeit ("Sturm im Wasserglas") heute, also mit über einer Woche Verspätung, in der Forschung und Technik (S. 61) ein überaus tendenziöses Interview mit einem Schweizer Meinungsführer als ersten eigenen Beitrag gebracht, ohne die Gegenseite zu Wort kommen zu lassen. Mit dieser einseitigen, unausgewogenen Berichterstattung steht sie in starkem Kontrast zur angelsächsischen Konkurrenz (zB Economist), die dem Thema die ernsthafte Behandlung zukommen lässt, die es verdient. Es ist wohl etwas unglücklich für die NZZ, dass ausgerechnet heute erste personelle Konsequenzen gezogen worden sind ... man darf hoffen, dass auch bei der NZZ in dieser Sache noch nicht das letzte Wort gesprochen worden ist.

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